| Wer anderen eine Grube gräbt, | soll nicht bis morgen warten. |
| Wer sich im Alter wärmen will, | muss die Nuss knacken. |
| Was man nicht im Kopf hat, | muss fühlen. |
| Wer den Kern essen will, | fällt selbst hinein. |
| Wer sich heute freuen kann, | braucht für den Spott nicht zu sorgen. |
| Wer sich als Hund ausgibt, | soll nicht in den Wald gehen. |
| Wer sich vor Wölfen fürchtet, | muss sich in der Jugend einen Ofen bauen. |
| Wer den Schaden hat, | ist des Talers nicht wert. |
| Wer mit will essen, | muss auch als Hund bellen. |
| Wer nicht hören will, | der soll auch mit dreschen. |
| Wer den Pfennig nicht ehrt, | muss man in den Bein haben. |
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| Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.
Wer nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen. Morgenstund' ist aller Laster Anfang. Lieber reich und gesund als arm und krank. Was du verschieben kannst auf morgen, brauchst du heut' nicht zu besorgen. |
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Den Kopf (die Köpfe) abreißen, aufs Spiel setzen,
aus der Schlinge ziehen, blutige Köpfe holen, durchsetzen wollen,
einziehen, für jn. hinhalten, hängen lassen, in den Sand stecken, kosten,
machen, neigen, schütteln, verdrehen, verlieren,
waschen, zerbrechen, zum Pfand setzen, zurechtsetzen, zusammenstecken,
zwischen die Ohren setzen
An den Kopf werfen
Auf den // dem Kopf eins bekommen, einen Preis aussetzen,
entfallen, fallen, spucken (lassen), stellen, zusagen //
bestehen, herumtrampeln (lassen), stehen
Aus dem Kopf aufsagen, schlagen, wissen, wollen
Beim Kopf kriegen, nehmen
In den // dem Kopf ist jm der Erfolg gestiegen, hineingehen,
jm Raupen setzen // behalten, herumgehen,
rechnen, richtig sein
Mit dem Kopf bezahlen, durch die Wand wollen, voran sein
Über den Kopf hinweg handeln, wachsen,
bis über den Kopf in Schulden stecken, Hals über Kopf abreisen
| Hans ist von dem Erleben so erfüllt, dass er es anderen mitteilen muss. Karl ist nicht dumm. Der Lehrer hat Erich sehr ausgescholten. Denk darüber nicht zu viel nach! Gretes vorlaute Äußerung hatte böse Folgen. Ernst bekam gleich Angst. Manche Leute denken nicht daran, wovon sie am nächsten Tag leben sollen. Erich lebt entschieden über seine Verhältnisse. Er soll seine Schuld besser bei sich suchen. |
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| - Steig dem Kerl mal aufs Dach!
- Du kannst von mir aus in die Röhre gucken! - Rutsch mir doch den Buckel runter! - Mach ihm mal Beine! - Schreib's dir hinter die Ohren! - Führ sie ruhig hinters Licht! - Hau nur ordentlich auf die Pauke! - Klopfe tüchtig auf den Putz! - Hau ihn in die Pfanne! - Nun zieh aber Leine! - Kratz die Kurve! |
| Der Bademeister, der auf dem Trockenen sitzt.
Der Posaunist, der immer die erste Geige spielen will. Der Schneider, der den Faden verliert. Der Zoowärter, den der Affe laust. Der Jäger, der die Flinte, ins Korn wirft. Das Kindermädchen, das das Kind mit dem Bade ausschüttet. Der Förster, der den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. |
| - aus der Rolle fallen
- alles über einen Leisten schlagen - auf dem letzten Loch pfeifen - Öl ins Feuer gießen - auf keinen grünen Zweig kommen - bei einem ist eine Schraube locker |
| Er ist so munter | wie ein Fisch. | Sie schreit | wie |
| Er ist so schnell | wie | Sie schimpft | wie |
| Er ist so wild | wie | Sie raucht | wie |
| Er ist so rund | wie | Sie spricht | wie |
| Er ist so dürr | wie | Sie arbeitet | wie |